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Dekanats-Ministranten-Tag 2019 "WETTEN DASS"

Dekanats Mini Tag 2019
Datum:
Veröffentlicht: 1.8.19
Von:
Brigitte Wendinger
Ministranten bauen 3,30 Meter hohen Turm und gewinnen Wette gegen Dekan Neumeier „WETTEN DASS..?“ beim Dekanats-Ministranten-Tag 2019 Zum Dekanats-Ministranten-Tag am 20.07.2019 im katholischen Pfarrzentrum in Neustadt/Aisch hatte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Neustadt/Aisch eingeladen und dafür eine pfiffige Wette zwischen Dekan Gerd-Richard Neumeier und den Ministrantinnen und Ministranten eingefädelt. „Wetten, dass ihr es nicht schafft, im Laufe des heutigen Ministrantentages genug kleine Holzklötzchen zu erspielen und daraus bis 16 Uhr einen drei Meter hohen Turm aufzubauen.“ Mit diesen Worten begrüßte Dekan Gerd-Richard Neumeier alle teilnehmenden Minis als die ersten Formalitäten und Bastelarbeiten erledigt waren. Die Ministrantinnen und Ministranten aus Dornheim, Markt Erlbach, Neustadt/Aisch, Scheinfeld und Uehlfeld stellten sich dieser Herausforderung und sammelten bis zum Nachmittag mit Eifer und Begeisterung bei verschiedenen Aktivitäten rund 8.000 Holzklötzchen von 16 x 2 x 0,6 cm Größe. Am Vormittag beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen auf experimentelle Weise mit dem Gleichnis vom Mann, der sein Haus auf Sand bzw. auf Fels gebaut hat. Sie überlegten miteinander, welche Dinge – vergleichbar den Wassermassen aus der Geschichte – ihre Lebensentwürfe durcheinanderbringen und welche Dinge – wie ein Fels als festes Fundament – ihrem Leben Halt geben können. In weiteren Workshops wurden Mini-Leinwände bemalt, die zu einem Kreuz für Sakristei oder Ministrantenraum in der Heimatpfarrei verschraubt wurden, Elemente für den Gottesdienst gestaltet und Luftballontürme gebaut, die zu einem späteren Zeitpunkt noch sehr wichtig werden sollten. Gestärkt durch ein leckeres Mittagessen suchten die Messdiener in der Mittagspause Holzklötzchen im Pfarrgarten und verstauten alle bis dahin erspielten Klötzchen in den Pfarrei-Kisten, die sie am Morgen kreativ verziert hatten. Zur Ministranten-Olympiade am Nachmittag trafen sich immer zwei Pfarrei-Teams, um eine für Ministranten typische Aufgabe im Wettstreit gegeneinander oder als Team gemeinsam zu meistern. Beim Weihwasser tragen, Gottesdienst-Geräusche raten, Liedzettel verteilen, Geld einsammeln, Bibelquiz lösen und Kerzen anzünden gaben die Minis ihr Bestes und erspielten noch mal richtig viele Holzklötzchen. Gegen 15 Uhr gab es eine kurze Test-Bauphase. Die fünf Teams probierten aus und beratschlagten miteinander, wie sie die Holzklötzchen am stabilsten und einsturzsichersten auf ihren Holzplatten übereinander stapeln können. Dann wurden alle Kisten mit den Holzklötzchen in die Kirche geschleppt und das große Bauen begann. Dekan Gerd-Richard Neumeier beobachtete die Bauarbeiten und nahm kurz vor 16 Uhr Maß. Fünf Türme mit 69 cm, 88 cm, 80 cm, 81 cm und 79 cm Höhe, also insgesamt 3,97 Meter Turm – allerdings noch in Einzelteilen – waren das Ergebnis. Den Zeitdruck im Nacken – um 16 Uhr musste der Drei-Meter-Turm stehen – wagten die Organisatoren nicht, die Statik zu sehr auf die Probe zu stellen. So entschied man sich kurzerhand für einen Zwillingsturm. Mit vereinten Kräften und viel Daumen drücken wurden zweieinhalb Türme übereinandergestapelt und mit dem höchsten Luftballonturm aus dem Workshop vom Vormittag gekrönt. Nun wurde gemessen. Die erreichte Turmhöhe von 3,30 Meter und einen zweiten Holzklötzchen-Turm fast ebenso hoch daneben kommentierte Dekan Gerd-Richard Neumeier mit den Worten: „Okay, ihr habt die Wette gewonnen. Aber ich fordere Revanche.“ Nun war ein Jubel zu hören, der erst wieder verebbte, als der Wettpate für die verlorene Wette Eis für alle Ministranten und Mitarbeiterinnen spendierte. „Haut richtig rein und lasst euch das Eis schmecken. Ihr habt es euch verdient.“ Erfrischt von riesigen Eisbechern schlüpften die Ministrantinnen und Ministranten in ihre Messgewänder und zogen in die Kirche St. Johannes ein. Dort feierten sie zum Abschluss des aufregenden Tages Gottesdienst, der von Pfarrer Daniel Bittel zelebriert und von der Band „Major 7“ aus Emskirchen musikalisch gestaltet wurde. Minis, Eltern und Gemeinde konnten dabei nicht nur die beiden Türme aus Holzklötzchen bewundern, sondern auch erfahren, was die Kinder und Jugendlichen im Laufe des Tages alles erlebt und welche Gedanken sie sich zum Gleichnis vom Haus auf dem Felsen gemacht haben. Pfarrer Daniel Bittel bedankte sich noch einmal offiziell im Namen von Dekan Gerd-Richard Neumeier bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die originelle Idee und die Organisation des Dekanats-Ministranten-Tages und bei den Ministrantinnen und Ministranten fürs dabei sein und mitmachen und für ihren wertvollen Dienst in ihren Heimatgemeinden.
Dekanats Mini Tag 2019

Ministranten bauen 3,30 Meter hohen Turm und gewinnen Wette gegen Dekan Neumeier

„WETTEN DASS..?“ beim Dekanats-Ministranten-Tag 2019

 

Zum Dekanats-Ministranten-Tag am 20.07.2019 im katholischen Pfarrzentrum in Neustadt/Aisch hatte der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) im Dekanat Neustadt/Aisch eingeladen und dafür eine pfiffige Wette zwischen Dekan Gerd-Richard Neumeier und den Ministrantinnen und Ministranten eingefädelt.

 

„Wetten, dass ihr es nicht schafft, im Laufe des heutigen Ministrantentages genug kleine Holzklötzchen zu erspielen und daraus bis 16 Uhr einen drei Meter hohen Turm aufzubauen.“ Mit diesen Worten begrüßte Dekan Gerd-Richard Neumeier alle teilnehmenden Minis als die ersten Formalitäten und Bastelarbeiten erledigt waren. Die Ministrantinnen und Ministranten aus Dornheim, Markt Erlbach, Neustadt/Aisch, Scheinfeld und Uehlfeld stellten sich dieser Herausforderung und sammelten bis zum Nachmittag mit Eifer und Begeisterung bei verschiedenen Aktivitäten rund 8.000 Holzklötzchen von 16 x 2 x 0,6 cm Größe.

 

Am Vormittag beschäftigten sich die Kinder und Jugendlichen auf experimentelle Weise mit dem Gleichnis vom Mann, der sein Haus auf Sand bzw. auf Fels gebaut hat. Sie überlegten miteinander, welche Dinge – vergleichbar den Wassermassen aus der Geschichte – ihre Lebensentwürfe durcheinanderbringen und welche Dinge – wie ein Fels als festes Fundament – ihrem Leben Halt geben können. In weiteren Workshops wurden Mini-Leinwände bemalt, die zu einem Kreuz für Sakristei oder Ministrantenraum in der Heimatpfarrei verschraubt wurden, Elemente für den Gottesdienst gestaltet und Luftballontürme gebaut, die zu einem späteren Zeitpunkt noch sehr wichtig werden sollten.

 

Gestärkt durch ein leckeres Mittagessen suchten die Messdiener in der Mittagspause Holzklötzchen im Pfarrgarten und verstauten alle bis dahin erspielten Klötzchen in den Pfarrei-Kisten, die sie am Morgen kreativ verziert hatten.

 

Zur Ministranten-Olympiade am Nachmittag trafen sich immer zwei Pfarrei-Teams, um eine für Ministranten typische Aufgabe im Wettstreit gegeneinander oder als Team gemeinsam zu meistern. Beim Weihwasser tragen, Gottesdienst-Geräusche raten, Liedzettel verteilen, Geld einsammeln, Bibelquiz lösen und Kerzen anzünden gaben die Minis ihr Bestes und erspielten noch mal richtig viele Holzklötzchen.

 

Gegen 15 Uhr gab es eine kurze Test-Bauphase. Die fünf Teams probierten aus und beratschlagten miteinander, wie sie die Holzklötzchen am stabilsten und einsturzsichersten auf ihren Holzplatten übereinander stapeln können. Dann wurden alle Kisten mit den Holzklötzchen in die Kirche geschleppt und das große Bauen begann.

 

Dekan Gerd-Richard Neumeier beobachtete die Bauarbeiten und nahm kurz vor 16 Uhr Maß. Fünf Türme mit 69 cm, 88 cm, 80 cm, 81 cm und 79 cm Höhe, also insgesamt 3,97 Meter Turm – allerdings noch in Einzelteilen – waren das Ergebnis. Den Zeitdruck im Nacken – um 16 Uhr musste der Drei-Meter-Turm stehen – wagten die Organisatoren nicht, die Statik zu sehr auf die Probe zu stellen. So entschied man sich kurzerhand für einen Zwillingsturm. Mit vereinten Kräften und viel Daumen drücken wurden zweieinhalb Türme übereinandergestapelt und mit dem höchsten Luftballonturm aus dem Workshop vom Vormittag gekrönt. Nun wurde gemessen.

 

Die erreichte Turmhöhe von 3,30 Meter und einen zweiten Holzklötzchen-Turm fast ebenso hoch daneben kommentierte Dekan Gerd-Richard Neumeier mit den Worten: „Okay, ihr habt die Wette gewonnen. Aber ich fordere Revanche.“ Nun war ein Jubel zu hören, der erst wieder verebbte, als der Wettpate für die verlorene Wette Eis für alle Ministranten und Mitarbeiterinnen spendierte. „Haut richtig rein und lasst euch das Eis schmecken. Ihr habt es euch verdient.“

 

Erfrischt von riesigen Eisbechern schlüpften die Ministrantinnen und Ministranten in ihre Messgewänder und zogen in die Kirche St. Johannes ein. Dort feierten sie zum Abschluss des aufregenden Tages Gottesdienst, der von Pfarrer Daniel Bittel zelebriert und von der Band „Major 7“ aus Emskirchen musikalisch gestaltet wurde. Minis, Eltern und Gemeinde konnten dabei nicht nur die beiden Türme aus Holzklötzchen bewundern, sondern auch erfahren, was die Kinder und Jugendlichen im Laufe des Tages alles erlebt und welche Gedanken sie sich zum Gleichnis vom Haus auf dem Felsen gemacht haben. Pfarrer Daniel Bittel bedankte sich noch einmal offiziell im Namen von Dekan Gerd-Richard Neumeier bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die originelle Idee und die Organisation des Dekanats-Ministranten-Tages und bei den Ministrantinnen und Ministranten fürs dabei sein und mitmachen und für ihren wertvollen Dienst in ihren Heimatgemeinden.

 

 Tanja Saemann

 

Dekanats Mini Tag 2019
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