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„Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen“

Unterkunft im Pfarrhaus
Datum:
Veröffentlicht: 30.11.15
Von:
Bernd Kindler

Die kath. Pfarrgemeinde Markt Bibart stellt das Pfarrhaus für die Unterbringung von Flüchtlingen zur Verfügung.

Viele fleißige Helferinnen und Helfer haben uns unterstützt, unseren Beschluss, das leerstehende Pfarrhaus für die Unterbringung von Flüchtlingen, in die Realität umsetzen zu können. - Um mehr zu erfahren klicken Sie bitte auf den folgenden Pfeil...

„Ich war fremd und obdachlos, und ihr habt mich aufgenommen!“ - Mit diesem Satz aus dem Matthäusevangelium (25, 31ff) spricht uns der HERR persönlich an solidarisch, vor allem mit notleidenden Menschen, zu sein: Jesus ist in ihnen, er fühlt mit ihnen, leidet und hofft mit ihnen, v.a. hofft er auf Menschen zu treffen, die ihr Herz am rechten Fleck haben und sich erbarmen und helfen.

 

Viele fleißige Helferinnen und Helfer haben uns unterstützt, unseren Beschluss, das leerstehende Pfarrhaus für die Unterbringung von Flüchtlingen, in die Realität umsetzen zu können.

Gestartet wurde mit einem freiwilligen Putztrupp, der zunächst die Grundreinigung durchführte. Viele kleinere Arbeitseinsätze und ein großer Arbeitseinsatz, bei dem alle Möbel aufgestellt wurden, hat stattgefunden.
An dieser Stelle nochmals an alle Helferinnen und Helfer ein herzliches Vergelt‘s Gott!

Am Mittwoch, den 18.11.2015, war es soweit: Von den vier angekündigten Familien sind zwei Familien, eine aus Syrien und eine aus dem Iran, in unser Pfarrhaus eingezogen. In der darauffolgenden Woche sind noch zwei weitere Familien aus Syrien angekommen - Es handelt sich um 8 Personen (jeweils Mann, Frau mit zwei Kindern) – insgesamt haben nun also 15 Flüchtlinge im Pfarrhaus ein neues Zuhause gefunden.


Die Eltern besuchen bereits einen Deutschkurs und die Kinder gehen zur Schule bzw. in den Kindergarten. Sie fühlen sich bei uns sichtlich wohl und wir können seit unserer ersten Begegnung nur bestätigen, dass eine überaus große Dankbarkeit und Freundlichkeit für unseren Einsatz und unsere Hilfe uns entgegenkommt.

In der kommenden Wochen erwarten wir noch zwei Familien. Wir werden auch hier versuchen, dass sich diese bei uns wohlfühlen und in die Hausgemeinschaft gut integriert werden.

Wir danken Ihnen für Ihre freundliche Aufnahme der Flüchtlinge und können Ihnen zusagen, dass ein freundliches Lächeln zu jeder Zeit zurückkommt und für jede Hilfe große Dankbarkeit gewiss ist.

Wir werden Sie auf jeden Fall über den aktuellen Stand unseres gemeinsamen Projektes „Pfarrhaus für die Flüchtlinge“ aktuell informieren.

Manfred Schmidt, Kirchenpfleger
im Namen der Kirchenverwaltung St. Marien Markt Bibart