Jubiläum 400 Jahre Julius Echter Kirche Markt Bibart

Erzbischof Ludwig Schick zu Gast in Markt Bibart

In seiner Predigt erläuterte der Erzbischof drei Gründe „warum die Kirche gebaut wurde“. Erstens: um Gott zu ehren, in Erwartung von Segen und Heil für die Menschen. Zweitens: Zum Heil des Menschen; für die Versammlung der Gemeinde, zum gemeinsamen hören des Evangeliums und zur Feier der Sakramente. Drittens: Um missionarisch zu wirken; die Menschen, die in der Nähe der Kirchen wohnen, sollen durch die Kirchbauten angezogen und eingeladen werden, in Ihnen soll der Glauben sozusagen sichtbar gemacht werden.
Erzbischof Ludwig schick führte weiter aus, was uns das heute konkret sagen solle:
Erstens sollten wir die Kirchengebäude zur Ehre Gottes erhalten, sie schmücken, und ausgestalten – äußerlich wie innerlich.
Zweitens ist es wichtig zur Kirche zusammenzukommen um gemeinsam Gottesdienst zu feiern – und dabei wirklich „dabei zu sein“, den Gottesdienst mitzuerleben, mitzufühlen und die Kirche als Ort des Heils zu erfahren, in der wir die Sakramente empfangen, die uns in unserem Leben helfen und unterstützen sollen. Die Kirche versinnbildliche dadurch den Ort des Heils des Menschen selbst.
Drittens soll die Kirche die die (nicht mehr) glauben oder vielleicht zweifeln ansprechen, sie anziehen und sie gewissermaßen zurückführen zur Botschaft Gottes.
Nach dem Schlussgebet des Erzbischofs überbrachte der Vorsitzende des PGR, Bernd Kindler, die Grüße und den Dank der Pfarrgemeinde an den Erzbischof und alle die bei der Vorbereitung und der Durchführung des Kirchweihtages mitgewirkt haben. Erster Bürgermeister Klaus Nölp, sowie Pfarrer Gerhard Schwab von der evangelischen Gemeinde sowie der stv. Landrat und Landtagsabgeordneter Hans Herold sprachen ebenfalls ihren Dank und Grüße an die Pfarrgemeinde aus. Im Anschluss zogen alle Festgäste und die Gemeinde zusammen mit den Fahnenabordnungen der Vereine und der Musikkapelle Markt Bibart zu „Großer Gott wir loben dich“ hinüber durch das Hauptportal in die Julius Echter Kirche. Dort sprach der Erzbischof den Schlusssegen über alle Anwesenden, bevor die Chorgemeinschaft Collegium Vocale unter der Leitung von Fr. Donata Drummer noch einen Choral vortrug und der Gemeindegesang zu ehren der Gottesmutter Maria den Gottesdienst beendete.
Im Anschluss trafen sich alle Anwesenden im Pfarrsaal zum Stehempfang und zur Begegnung untereinander und mit Erzbischof Ludwig Schick.


