Kirchweihgottesdienst 2019 in Scheinfeld

Der Kirchweihgottesdienst begann mit dem Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“. Im Anschluß daran begrüßte Pfarrer Joseph alle Anwesenden, besonders den Bürgermeister mit seinen Stadträten. Alle die sich für die Kirche einsetzen, engagieren und mitarbeiten. Aber natürlich auch alle Kirchenbesucher und Gäste des Gotteshauses.
Jede Kirchengemeinde feiert einmal im Jahr das „Geburtstags- oder Einweihungsfest“ ihrer Kirche. Auch wer nicht religiös ist, wird mit hineingenommen in das Geschehen der Kirchweihe, etwa durch Volksfeste. Oft liegen Kirchen zentral. Sieht man einen Kirchturm, so vermutet man dort das Zentrum einer Stadt. Ein „Haus voll Glorie“, so nennt man und so sieht man gerne die Kirche. Ist die Kirche nur dieses Gebäude? Nein, Kirche ist auch immer der Zusammenschluss von Menschen zu einer Gemeinde oder auch Nachbar¬gemeinden oder Kirche auf der ganzen Welt. Die Kirche ist nicht nur ein Gebäude, sondern jede und jeder ist Teil von ihr und kann an ihrem Sein und Ihrer Ausstrahlung mitwirken. Jeder ist Kirche. Jeder gibt der Kirche ein Gesicht, sagte der Geistliche bei seiner Begrüßung.
Während der Predigt erklärte Pfarrer Joseph, nachdem er letztes Jahr die Glocken und deren Geschichte „erzählt“ hatte, in diesem Jahr die Eckdaten des Hochaltars und auf was man besonders schauen soll bzw. was auf den ersten Blick nicht sichtbar ist. Er sagte dass der Hochalter, die Seitenaltäre und die Kanzel als ein Ensemble geplant waren und auch so erstellt wurden.
Pfr. Joseph sagte auch: „Heute wissen viele nicht mehr, warum dieser oft wunderbar verzierte Tisch in der Mitte einer Kirche oder der Hochaltar im Mittelpunkt steht. Er dient nicht in erster Linie zur Buchablage des Pfarrers, sondern er ist ein hinweisendes Zeichen auf Christus selbst. Deshalb steht normalerweise auf jedem Altar das Kreuz, zur Erinnerung an Christi Opfer- und Sühnetod. Der Altar ist der Mittelpunkt der Danksagung, die in der Eucharistiefeier, zur Vollendung kommt. Der Altar ist nicht wegen der Kirche gebaut, sondern die Kirche wegen des Altares. Christus ist gegenwärtig – unabhängig von unserem Handeln, aber er wird vergegenwärtigt durch den Heiligen Geist durch die Bereitschaft im Glauben IHN zu empfangen. „In der Art, wie ER das Brot brach, daran erkannten sie ihn.“
Sein Schlußssatz war: Dankbar halten wir immer noch UNSEREN Kirchweihfestgottesdienst.
Der Gottesdienst endete mit „Großer Gott wir loben dich“