Kräuterbüschel richtig binden – Frauenbund Scheinfeld


Am Donnerstag, dem 22.06.2017 hatte der Frauenbund Scheinfeld eingeladen um mit der Floristin aus Scheinfeld Ina Rupprecht zu besprechen und zu lernen wie man Kräuterbüschel richtig bindet.
Die wichtigste Aussage war: Es gibt nichts was nicht rein darf.
Der Sinn des Kräuterbüschels ist, Dank – was uns die Erde gibt. Der Käuterbüschel soll aber auch an das Grab Mariens erinnern das nach Rosen und Kräuter gerochen haben soll. Die Königskerze steht zur Verehrung der Muttergottes. Die Lilie und die Rose stehen zur Huldigung Mariens.
7 Kräuter sollen es mindestens sein, (7 ist die alte heilige Zahl)
9 Kräuter stehen für die „göttliche Zahl“ 3 x 3
12 Kräuter stehen für die 4 Elemente = 4 x 3
Gebräuchlich für den Kräuterbüschel sind aber in der Regel 9 oder 15 unterschiedliche Kräuter.
Die Königskerze (als Ersatz kann auch Beifuß verwendet werden) sollte immer die Mitte des Kräuterbüschels sein und alles andere wird um diese Blume „herumgebunden“ . Die Form können unterschiedlich sein – schauen Sie sich die Fotos an.
Ein Blüte gehört immer in den Kräuterbüschel, man kann quer durch den Garten und die Wiese und sammeln was immer einem gefällt, so um nur einige zu nennen, zum Beispiel: Johanniskraut, Schafgarbe, Baldrian, Arnika, Kamille, Wermut, Minze, Frauenmantel, Kümmel, Salbei, Margeriten, Rosmarin, Fenchen, Ringelblumen . . . . natürlich auch Getreide – alles was uns die Erde gibt.
Interessant war auch die Information, dass Heilkräuter ihre meiste Kraft zwischen dem 15.8. (Maria Himmelfahrt) und dem 15.9. (Kreuzerhöhung) haben. Im Gegensatz dazu, soll Johanniskraut aber um Johanni geerntet werden.
Ina zeigte uns dann noch die unterschiedlichen „Bindemöglichkeiten“ der Kräuterbüschel.
Danke an Ina Rupprecht für den interessanten und hilfreichen Abend.









