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"Natur und Kultur pur" im Steigerwald

KolpingEbrach
Datum:
Veröffentlicht: 21.9.15
Von:
Bernd Kindler
Am Sonntag, 20.September war es soweit und bei bestem Wanderwetter unternahm die Kolpingfamilie Markt Bibart ihren langersehnten Ausflug ins idyllisch im Steigerwald gelegene Örtchen Handthal und nach Ebrach mit ihrer altehrwürdigen Zisterze. Start war auf dem Wanderparkplatz in Handthal wo sich rund 30 Personen, Mann und Frau, Alt und Jung, traf um gemeinsam in Richtung Ebrach aufzubrechen. Von hier aus ging es leicht bergauf, auf Waldwegen entlang, vorbei an vielen Weihern und einem kleinen Bachlauf. Nach etwas anderthalb Stunden kamen wir zum Ortseingang von Ebrach, von wo aus man schon die Umrisse der riesigen ehem. Klosterkirche erspähen konnte. Angekommen auf dem Vorplatz stießen auch Pfr. Joseph sowie Pfr. i. R. Hermann Hink sowie einige weitere „Kolpinger“ hinzu, für die der Fußmarsch zu weit gewesen war. Ein ortskundiger Führer erklärte uns von hier aus die Anlage –ein ehemaliges Kloster der Zisterzienser, das schon im Jahre 1127 gegründet worden ist. Zeitweise gehörten über hundert Mönche dem Kloster an. Kloster Ebrach wurde mehrmals von Kriegen in Mitleidenschaft gezogen. Die Abtei Ebrach wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Zu dieser Zeit bewohnten noch 51 Mönche und 10 Laienbrüder das Kloster. Im gleichen Jahr wurden das, im Vergleich zu Markt Bibart, sehr „junge“ Dorf Ebrach und dessen Pfarrei gegründet und die Abteikirche zur katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt umfunktioniert. Seit 1851 dienen die restlichen Klostergebäude nun der Verwaltung der Justizvollzugsanstalt Ebrach. Nach der allgemeinen Erklärung ging der Führer mit der Gruppe in die prächtig ausgestattete Abteikirche. Für manch Kenner ist die Basilika einer der großartigsten frühgotischen Bauwerke in Deutschland. Beeindruckend allein die Ausmaße der Kirche von 88 auf 50 Meter und die 7,6 m breite Fensterrosette. Nach der ausführlichen Führung fuhren wir mit Privat-PKWs weiter zum gemeinsamen Abendessen bzw. Brotzeit im Gasthof Freimann im nahegelegenen Großbirkach. Hier klang ein wunderschöner und sehr abwechslungsreicher Nachmittag bei geselligen Gesprächen, gutem Essen und einem guten Bier aus. Großer Dank ergeht an die Organisatoren der Kolpingfamilie Markt Bibart, allen voran unserm Siegfried Völker.
KolpingEbrach

Am Sonntag, 20.September war es soweit und bei bestem Wanderwetter unternahm die Kolpingfamilie Markt Bibart ihren langersehnten Ausflug ins idyllisch im Steigerwald gelegene Örtchen Handthal und nach Ebrach mit ihrer altehrwürdigen Zisterze.

Start war auf dem Wanderparkplatz in Handthal wo sich rund 30 Personen, Mann und Frau, Alt und Jung,  traf um gemeinsam in Richtung Ebrach aufzubrechen. Von hier aus ging es leicht bergauf, auf Waldwegen entlang, vorbei an vielen Weihern und einem kleinen Bachlauf. Nach etwas anderthalb Stunden kamen wir zum Ortseingang von Ebrach, von wo aus man schon die Umrisse der riesigen ehem. Klosterkirche erspähen konnte. Angekommen auf dem Vorplatz stießen auch Pfr. Joseph sowie Pfr. i. R. Hermann Hink sowie einige weitere „Kolpinger“ hinzu, für die der Fußmarsch zu weit gewesen war. Ein ortskundiger Führer erklärte uns von hier aus die Anlage –ein ehemaliges Kloster der Zisterzienser, das schon im Jahre 1127 gegründet worden ist. Zeitweise gehörten über hundert Mönche dem Kloster an. Kloster Ebrach wurde mehrmals von Kriegen in Mitleidenschaft gezogen. Die Abtei Ebrach wurde 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst. Zu dieser Zeit bewohnten noch 51 Mönche und 10 Laienbrüder das Kloster. Im gleichen Jahr wurden das, im Vergleich zu Markt Bibart, sehr „junge“ Dorf Ebrach und dessen Pfarrei gegründet und die Abteikirche zur katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt umfunktioniert. Seit 1851 dienen die restlichen Klostergebäude nun der Verwaltung der Justizvollzugsanstalt Ebrach. Nach der allgemeinen Erklärung ging der Führer mit der Gruppe in die prächtig ausgestattete Abteikirche. Für manch Kenner ist die Basilika einer der großartigsten frühgotischen Bauwerke in Deutschland. Beeindruckend allein die Ausmaße der Kirche von 88 auf 50 Meter und die  7,6 m breite Fensterrosette.

Nach der ausführlichen Führung fuhren wir mit Privat-PKWs weiter zum gemeinsamen Abendessen bzw. Brotzeit im Gasthof Freimann im nahegelegenen Großbirkach. Hier klang ein wunderschöner und sehr abwechslungsreicher Nachmittag bei geselligen Gesprächen, gutem Essen und einem guten Bier aus. Großer Dank ergeht an die Organisatoren der Kolpingfamilie Markt Bibart, allen voran unserm Siegfried Völker.

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