Ökumenischer Gottesdienst zum gemeinsamen Reformationsgedenken 2017 in der Erlöserkirche


Am Pfingstmontag trafen sich die Gläubigen beider Konfessionen zu einem Gedenkgottesdienst der unter dem Thema stand: „Vom Konflikt zur Gemeinschaft“
Der Gottesdienst begann mit dem Lied: „Sonne der Gerechtigkeit“. Pfarrer Roth begrüßte alle Gläubigen. Wir sind zusammen gekommen um gemeinsam zu singen und zu beten. Er erwähnte die vielen gemeinsamen Aktionen die bis zu 22 ökumenische Veranstaltungen beinhalten. Die unterschiedlichen Treffen und feiern übers Jahr verteilt wirken in den Gemeinden nicht nur innerhalb sondern auch außerhalb.
Gemeinsam sangen alle „Laudate omnes gentes… „ In seiner Predigt sagte Pfarrer Joachim Roth: „Wir müssen gemeinsam Zeugnis geben in der Welt und auch Gutes tun. Wir alle sind Reben am Weinstock Gottes ob katholisch oder evangelisch.“
Pfarrer Joseph sagte: „Ökumene – ist ein Fremdwort in meiner Heimat Indien. In Indien ist es verboten Gläubige aus anderen Religionen zu taufen. Der Glaube hat uns hier zusammen gebracht, wir alle streben nach Friede und Gerechtigkeit. Was heute möglich ist, die Feier des Reformationsjubiläums wäre vor vielen Jahre undenkbar gewesen. Wir haben unsere Identität von Christus und der „Weinstock Christus“ verbindet uns. Wir stellen Christus in unsere Mitte und dadurch kommen wir uns näher weil wir auf Christus zugehen. Wir Christen müssen ausstrahlen von was wir sprechen. Es muss eine ÖKUMENE DES HERZENS SEIN.
Der ökumenische Kirchenchor gestaltete den Gottesdienst mit. Gemeindemitglieder beider Konfessionen beteten die Fürbitten. Für die fünf Verpflichtungen der Ökumene wurde jeweils eine Kerze entzündet.
Nach dem Schußsegen der beiden Geistlichen sangen alle das Lied „Großer Gott wir loben dich“.


















