Scheinfelder Ministranten pflanzten Jahresbaum – die Roteiche


In diesem Jahr pflanzten die Ministranten der Pfarrei Mariä Himmelfahrt Scheinfeld den Jahresbaum in der Baumallee. Die Feierstunde begann mit der Begrüßung von Bürgermeister Claus Seifert und der Holzfee Lene I.
Viele Gäste war zu diesem Event bekommen, besonders begrüßt wurden die Baumpaten des Jahres. Benedikt Amtmann sprach das Grußwort der Ministranten und sagte: Wir sind nicht nur irgendeine Jugendgruppe, kein Sportverein, kein Jugendtreff, sondern wir gehören zur katholischen Kirchengemeinde, einer religiösen Gemeinschaft. Was ich beim Ministrieren gelernt habe: Ich bin auch wichtig für den Ablauf des Gottesdienstes und es wird auf mich gezählt. Ich zähle was und damit ist auch Verantwortung verbunden. Ich finde es ist ein wunderbares Gefühl, dass man auch wichtig ist und Teil eines großen Ganzen ist – wie eben in so einer Kirchengemeinde, und natürlich spielt auch der Glaube eine wesentliche Rolle in unserem Dienst als Ministranten – das ist selbstverständlich. Es ist auch Gemeinschaft und Füreinander da sein. Sich engagieren.
Zum Baum: Die Roteiche. Eichen sind seit Jahrtausenden und in etlichen Kulturkreisen Zeichen der Stärke, des Schutzes, der Langlebigkeit. Wenn ich an eine Eiche denke, dann habe ich sofort einen großen Baum mit dickem, robustem Stamm und großem, dichtem Blattwerk im Kopf, der allen Wettern trotzt. Ich finds unglaublich passend, dass wir als Ministranten Paten einer Eiche werden. Sie symbolisiert für mich unseren festen Glauben an Gott und die Hoffnung und den Schutz, den wir von Gott bekommen. Gerade in Zeiten von Krieg, Hungersnöten und Naturkatastrophen, ist Gott unsere Eiche unter die wir uns schützend stellen können. Unsere Hoffnung, die uns antreibt gutes zu tun.
Ich würde diese Rede gerne mit einem passenden Zitat aus dem Hohelied der Liebe beenden, an das Sie sich vielleicht in Zukunft erinnern, wenn Sie hier an unserer Roteiche vorbeigehen: „Auch wenn alles einmal aufhört – Glaube, Hoffnung und Liebe nicht. Diese drei werden immer bleiben; doch am höchsten steht die Liebe.“ (1. Korinther, 13)
Im Anschluß daran pflanzten die Minis den Baum. Danach gab es eine kurze ökumenische Andacht mit Pfr. Joseph und Pfr. Wagner sowie den Segen für alle.
Die Holzfeen, der Stadt bedankten sich bei Bürgermeister Seifert für das „erfinden“ des Holztags und zum Schluß bedankte sich Bürgermeister Seifert bei allen für alles.
Sehr schön war auch, dass viele ehemalige Ministranten zu diesem Ereignis gekommen sind.







