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Geschichte

Der Ort und die Pfarrei Markt Bibart haben eine sehr alte und bewegte Geschichte. Die ältesten Urkunden reichen bis in den Anfang des zweiten Jahrtausends zurück.

14. Jahrhundert

Im Jahre 1389 wird Markt Bibart erstmals als Pfarrei erwähnt. Patronatsherrin der Kirche war die Äbtissin des Benediktinerklosters Kitzingen. 1420 wurde die Pfarrei dem Domkapitel Würzburg angegliedert. Die alte Kirche stand in der Nähe des heutigen Friedhofs. An ihr wirkten seit 1525 evangelische Pfarrer.

1614

Im Zuge der Gegenreformation wollte Fürstbischof Julius Echter von Mespelbrunn dort ein neues Gotteshaus errichten. Nachdem aber der Rat hierzu keine Genehmigung gab, kaufte er die „Schambstatt“ mitten im Ortszentrum und baute dort 1614 bis 1617 die Pfarrkirche „Darstellung Mariae“. Eine Inschrifttafel über dem prächtigen Nordportal verkündet die Tat des Bischofs bis heute dem Besucher. Die Kirche zeigt die für Echter typischen Stilmerkmale der Nachgotik und besitzt eine künstlerisch bedeutende Innenausstattung, bei der der spätbarocke Hochaltar (1778/79), die klassizistischen Seitenaltäre und die Kanzel (1791) von Johann Peter Wagner besonders hervorzuheben sind. Bemerkenswert ist außerdem die aus dem Jahr 1770 stammende Seuffertorgel, die zu den wenigen weitgehend im Originalzustand erhaltenen Instrumenten des großen Orgelbauers gehört. Die Kirche liegt leicht erhöht inmitten des Ortes. Das einschiffige Langhaus hat drei Fensterachsen und ein zusätzliches Emporenjoch. Der eingezogene einjochige Chor schließt mit drei Seiten. An seine Südseite ist der viergeschossige Turm gebaut, in dessen Turm sich die alte kreuzgratgewölbte Sakristei befindet. Die Kirche wurde in neuester Zeit durch einen südlich gelegenen Neubau ersetzt, der über die Sakristei mit dem Bau der Echterzeit verbunden ist. In der Südwestecke zwischen Langhaus und Turm steht ein runder Treppenturm mit achtseitigem kuppeligem Abschluss.

19. Jahrhundert

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Pfarrei Markt Bibart dem Erzbistum Bamberg angegliedert.

1976

Unmittelbar neben der Julius-Echter-Kirche befindet sich die neue Pfarrkirche die ebenfalls der hl. Gottesmutter geweiht wurde (Patrozinium Himmelfahrt Mariens). Sie wurde im Jahre 1976 eingeweiht und wird seitdem für die Feier der Gottesdienste verwendet.

2006

Seit Abschluss der Renovierungsarbeiten im Oktober 2006 erstrahlt die Julius-Echter-Kirche mit ihrer barocken Ausstattung wieder in neuem Glanz.