Man hatte den Eindruck die 50 Frauen, die sich Mitte März an der Schlüsselfelder Marienkapelle versammelten, warteten schon in den Startlöchern, um sich für eine weitere Etappe des Fränkischen Marienweges aufzumachen. Seit 2019 bietet der Katholische Frauenbund Diözesanverband Bamberg geführte Pilgeretappen (im Sommer im monatlichen Rhythmus) auf dem Fränkischen Marienweg an. Etliche Frauen aus Pfarreien des Seelsorgebereiches waren mit von der Partie und hatten „Heimvorteil“. Ab der Juli-Etappe stehen nun Ziele im Seelsorgebereich „Oberer Aischgrund“ auf dem Pilgerprogramm. Die Frauen, die sich aus Ebermannstadt, Weilersbach, Forchheim, Heroldsbach oder Waischenfeld der Pilgergruppe anschließen, entdecken ganz neu z.B. die Landschaften des Steigerwaldes. Aber auch die „heimischen“ Pilgerinnen aus Willanzheim, Geiselwind, Scheinfeld, Hüttenheim, Seinsheim oder Iphofen melden zurück, dass sich ihnen neue spirituelle Kleinode auf dem Pilgerweg auftun. Intention des Fränkischen Marienweges ist es ja, die unterschiedlichen Marienkirchen miteinander zu verbinden. Der entstandene Verbindungsweg von über 1100 km lässt einen alle Teil der Diözese entdecken. Die erste KDFB-Pilgeretappe für heuer führte Mitte März in knapp 20 km von Schlüsselfeld zur Einsiedelei in der Nähe des Klosters Schwarzenberg. Pfarrer Wolfgang Dettenthaler ließ es sich nicht nehmen, den Pilgerinnen die Schlüsselfelder Marienkapelle, „Klein Maria Zell“ näher zu bringen. Br. Konrad Schlattmann nahm die Aussendung bei der April-Etappe ab dem Kloster Schwarzenberg vor und Wortgottesdienstleiterin Barbara Romeis hieß die Pilgerinnen in der Jakobuskirche Altmannshausen willkommen. Im Mai konnte Pfarradministrator Adam Was mit dem Birklinger Kirchenpfleger die Pilgerinnen von dort nach Iphofen verabschieden und im Juni durfte diese Aufgabe der evangelische Dekan Ivo Huber aus Markt Einersheim übernehmen. Die Kirchenführungen von Martina Bernhardt in Iphofen und Alois Brückner in Hüttenheim in den jeweiligen Etappen dürften alle in guter Erinnerung behalten. So erfahren die Pilgerinnen ein Stück „Katholizität“, wenn sie unterschiedliche Kirchen und darin Engagierte kennenlernen. Die inhaltlichen und spirituellen Stationen dazwischen verantwortet Theologiestudentin Lea Strobel zusammen mit mir als der geistlichen Beirätin des KDFB Bamberg. Es bietet sich an, Traditionelles aufzugreifen und das mit der Lebenswelt von Frauen in Beziehung zu setzen. Ob es nun die Marienstatuen sind, die Kreuzesdarstellungen, ja selbst die Landschaft mit ihrem Auf und Ab, ihren Hohlwegen im Wald und den Ausblicken in die Weite, das alles bietet spirituelle und existentielle Anknüpfungspunkte. Übungen aus dem Qi Gong, meditative Tänze in blühenden Wiesen, aber auch Rituale aus der katholischen Frömmigkeitstradition dürfen dabei nicht fehlen. Oft sorgen die KDFB Zweigvereine, die auf dem Pilgerweg besucht werden, für Begegnung und körperliche Stärkung. Aber auch private Einladungen für die große Pilgerinnengruppe hat es schon gegeben. Begleitfahrzeugfahrer Roland Oberle und Streckenbegleiter Heinrich Murk sorgen zudem für ein reibungsloses Unterwegssein. Einige der 40-50 Frauen, die die jeweilige Pilgergruppe bildet, sind fast jedes Mal dabei, wenn es wieder heißt „Du führst mich hinaus ins Weite…“. So ist das gemeinsame Unterwegssein eine echte Erfahrung der „koinonia“, der Gemeinschaftsbildung im Glauben geworden. Neueinsteigerinnen integrieren sich schnell, auch dank der praktizierten Methode des „Blind Dates“, die zwei Frauen, die sich nicht kennen, mit einem Gesprächsimpuls zwei Kilometer zusammen laufen lässt. Vorher unbekannte Frauen werden so zu gegenseitigen Wegbegleiterinnen. Manch eine hat so Zuspruch und Unterstützung erfahren und mit der Zeit ist fast eine kleine Personalgemeinde in Wanderschuhen entstanden, die sich stets erweitert. Die nächste KDFB-Pilgeretappe, die am 16. September mit der Strecke Uffenheim nach Aub (ca. 20 km) weitergeführt wird, ist auch für Nicht – Mitglieder des KDFB offen. Anmeldungen sind beim Büro des KDFB: 0951/ 502-3661 oder unter info@frauenbund-bamberg.de möglich. Dr. Andrea M. Friedrich
Am Samstag dem 09.07.2022 wurde im Pastoralraum Schwarzeberger Land in der Stadtpfarrkirche Scheinfeld Firmung gefeiert. Daomkapitular Georg Kestel spendete dass Firmsakrament an die Jugendlichen. Danke an alle die den Tag mit vorbereitet und durchgeführt haben.
Der Fronleichnamsgottesdienst und die anschließende Prozession wurden von P. Polykarp zelebriert. Dank vieler freiwilliger Helfer waren wieder 4 Altäre aufgebaut und wunderschön geschmückt worden. Musikalisch umrahmt wurde der Feiertag von der Blaskapelle Markt Bibart. Herzlichen Dank allen Helfern und Teilnehmern! Irene Veik
Am Sonntag, 29.05.2022, um 14 Uhr, luden Pfarrgemeinderat, Kolpingsfamilie und Blaskapelle zur Maindacht an der Margaretenkapelle ein. Die Andacht war mit 50 Personen sehr gut besucht. Frau Dr. Andrea Friedrich übernahm die geistliche Gestaltung. Die Blaskapelle spielte dazu schöne Marienlieder. Im Anschluss gab es vor Ort Kaffee und Kuchen gegen Spende. Insgesamt konnten 150,00 € an die Bolivienhilfe „Missionskreis Ayopaya“ in Altdorf bei Nürnberg gespendet werden. Vielen Dank allen Besuchern und Spendern! Irene Veik
In diesem Jahr konnte wieder wie gewohnt eine Fronleichnamsprozession mit anschließendem Pfarrfest stattfinden. Einige Impressionen aus Ullstadt.
Während des Sonntagsgottesdienstes wurden fünf neue Ministranten in der Pfarrkirche Scheinfeld in die Schar der Ministranten aufgenommen. Pfr. Joseph segnete die Kreuze, die die Ministranten tragen werden und hängte sie ihnen um, als Zeichen dass sie jetzt aktiver Ministrant/Ministrantin sein werden. Er bedankte sich bei ihnen für die Bereitschaft diesen wertvollen Dienst in der Pfarrei zu übernehmen. Wir wünschen "den Neuen" viel Freude in ihrem Amt.
Am Samstag, 21. Mai wurden in Oberscheinfeld sechs neue Ministranten eingeführt und fünf langjährige Mini´s wurden verabschiedet. Gleichzeitig wurde der "alte" Pfarrgemeinderat verabschiedet und der Neue in sein Amt eingeführt. Pfarrer Joseph bedankte sich bei den scheidenden Mitgliedern und den Ministranten für ihren Dienst und die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Bei den Neuen bedankte er sich für ihre Bereitschaft.
In fast allen Gemeinden machten sich die Gläubigen auf den Weg um für die unterschiedlichesten Anliegen zu beten. Zum Beispiel trafen sich die Gemeinden Kornhöfstadt und Scheinfeld im Kloster Schwarzenberg um gemeinsam den Bittgottesdienst zu feiern. Oberscheinfelder machten sich auf den Weg nach Erlabronn. Altmannshausen machte sich auf den Weg nach markt Bibart und umgekehrt, Kornhöfstadt machte sich aber auch auf den Weg nach Neues und nach Frankfurt. Ullstädter Christen machten sich betend auf den Weg nach Sugenheim. Scheinfeld unterbrach den Bittgang in Grappertshofen um dort den Bittgottesdienst zu feiern. An dieser Stelle DANKE an alle, die sich singend und betend auf den Weg gemacht haben um gemeinsam zu beten, sowie danke an alle, dies sich in irgendeiner weise um die Organisation und Durchführung gekümmert haben. Es war schön, dass diese Tradition nach Corona wieder begonnen werden konnte.
Wir gratulieren Bruder Markus zu seiner Priesterweihe und wünschen ihm alles Gute und Gottes Segen. Einige Delegierte des Pastoralraums Schwarzenberger Land waren in Würzburg um bei der Weihe dabei zu sein, ebenso Pfr Joseph M. Michael. In den nächsten Wochen wird er den Primizsegen spenden, ebenso am Sonntag dem 29.5. im Kloster Schwarzenberg.
Am Freitag dem 20.05.2022 trafen sich die neu berufenen Mitglieder der einzelnen Pfarrgemeinderäte aus den Gemeinden zur konstituierenden Sitzung des Seelsorgebereichsrates in Markt Bibart. Als Vorsitzende gewählt wurden: Gabriele Hadek/Iphofen, Brigitte Wendinger/Scheinfeld und Monikat Tregoning/Wachenroth. Während der Sitzung wurden noch Johannes Ruck berufen, er wird den SBR im Diözesenrat vertreten und Tanja Saemann als Vertreterin der Jugend. Die Anwesenden wurden über das Pastoralkonzept informiert und über den Gesamtkirchenrat, beiden Punkten wurden vom Gremium zugestimmt. Informationen gab es noch zu den geplanten Gottesdienstzeiten wenn sich die Zahl der Hauptamtlichen verringern wird. Pfr. Dettenthaler dankte den Anwesenden für ihr kommen und für die Bereitschaft im Gremium mitzuarbeiten.