Alles wird vom Pfarrer was gebraucht wird mitgebracht, Wasser und Wein, Kelch, Hostien, Evangelienbuch, Messgewand, sogar die Gebetbücher. Jeder der kommt übernimmt einen Dienst, die einen brennen die Kerzen an, der Pfarrer zählt die Hostien ab, ein anderer schreibt noch eine Fürbitte dazu, der Lektor wird „gesucht“, bis dann der Gottesdienst beginnt. Das Harmonium erklingt und der Gottesdienst beginnt mit "ein Haus von Glorie schauet" - der Gesang ist einmalig im vollen Gotteshaus. Pfarrer Joseph begrüßt alle und sagt: „Der Herr hat sich diese kleine Kirche zu eigen gemacht, dieses Haus in dem wir jetzt versammelt sind, hier soll der Gesang und das Gebet wertvoll für uns werden.“ Bei der Predigt sagte er, diese zwei kleinen Geschichten die wir jetzt in der Lesung gehört haben von Dingen die verloren gingen und wieder gefunden wurden, sie vermitteln „FREUDE“ die so groß ist, dass sie geteilt werden muss. Es sind Geschichten die mit wenigen Worten das Glück beschreiben. Jesus benutzt drei Elemente die wichtig sind: 1. Verlust 2. Leidenschaftliche Suche 3. Große Freude Wir können in unserem Leben vieles Verlieren, Geduld, Vertrauen, inneres Gleichgewicht und vieles mehr, aber wir können es wieder suchen und wir können es wieder finden. Diese Freude die wir dann haben werden, es ist eine gewisse Engelsfreude – vor ihr sollten wir uns anstecken lassen, damit wir „heilfrohe“ Menschen werden können – JESUS SAGT: • An Dir ist mir gelegen • Du bist mir die Energie wert • Er nimmt uns ernst • Er sucht die Menschen • Er gibt niemanden auf • Er ist der gute Hirte der auch sein Leben dafür gibt Er gibt uns immer eine Antwort auch wenn sie manchmal unbequem erscheint, aber diese Antwort wird uns weiterhelfen. Der Gottesdienst in der „Oberambacher Kathedrale“ war wirklich ein wunderschönes Erlebnis.
Der Kirchweihgottesdienst begann mit dem Lied: „ein Haus voll Glorie schauet. Pfarrer Joseph begrüßte die Gläubigen mit den Worten: Heute ist ein Fest der Pfarrgemeinde. Er begüßte sowohl die politisch Verantwortlichen als auch die, die in der Kirche Verantwortung übernommen haben und sich immer wieder für „Ihre“ Kirche engagieren. In seiner Predigt sagte Pfarrer Joseph, dass es immer etwas besonderes sei, wenn man eine Wohnung das erst Mal betritt, so sieht man doch gleich was demjenigen der das wohnt wichtig und lieb ist. Wenn wirklich jemand in der Wohnung wohnt und nicht nur „haust“ wird man ganz viel über die Bewohner finden und sagen können. Eine Wohnung wird nie fertig sei, sie ist immer am werden. Wir – die Christen – sind das Baumaterial der Kirche, wir sind seine Wohnung, Gott ist der Schlußstein des Baus. Wie sehr wir einen Ort brauchen, unsere Kirche, besonders an der Kirchweih spüren wir dies • an dem wir feiern könne, an dem wir uns treffen • wo wir uns gemeinsam an Gott erinnern können • wo wir unser Leben vor Gott bringen können • wo wir uns beschenken lassen können • wo wir mit unseren Stärken und Schwächen kommen dürfen Wenn wir spüren können, dass Gott bei uns Wohnung genommen hat, können wir spüren • das unmögliches möglich wird • dass wir über unsere Grenzen hinauswachsen können • dass wir Mut haben können neu anzufangen • dass wir spüren, was wirklich wichtig ist in der Welt wenn wir dies erleben, dann ist Gott bei uns eingezogen, dann wohnt „ER“ schon bei uns. Am Ende des Gottesdienstes, bedankte sich Pfarrer Joseph bei Franz und Angelika Stein, die drei Jahre die Krankheitsvertretung des erkrankten Mesners übernommen haben und viele Stunden für die Pfarrei und die Kirche gearbeitet habe. Es sei in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich, dass diese Dienste spontan übernommen werden. Der Gottesdienst endete mit „Großer Gott wir loben Dich“ und einem feierlichen Auszug.
Ziel der Seniorenwandergruppe der katholischen Pfarrgemeinde Scheinfeld bei der monatlichen Wanderung am 23. August 2016 war Neuhaus an der Pegnitz in der Hersbrucker Schweiz. Die An- und Rückreise der 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfolgte vom Bahnhof Markt Bibart mit dem VGN. Start und Ziel der rd. 13 km langen Wanderstrecke, der karstkundliche Wanderpfad rund um Neuhaus, war der Bahnhof Neuhaus. Dort grüßt von oben die Burg Veldenstein. Bei herrlichem Sommerwetter führte die Wanderung durch die Pegnitzauen mit den Karstquellen sowie sehr abwechslungsreich durch Senioren Scheinfeld - Wanderung in der Hersbrucker Schweiz herrliche Buchenwälder, vorbei an bizarren Felsgebilden und kleineren Naturhöhlen (Distlergrotte und Mysteriengrotte). Infotafeln entlang der Strecke erläutern Besonderheiten und Wesentliches der einzelnen Stationen. Nach einer Rast an der Schlieraukapelle führte der Weg zu einem der Höhepunkte der Wanderung, dem Besuch der 1200 m langen Maximiliansgrotte in der sich unter anderem Deutschlands größter Tropfstein befindet. Vor der Grottenbesichtigung mit fachlicher Führung war erst mal die Einkehr in der angrenzenden Gaststätte angesagt. Neben der Erfrischung mit Getränken konnten sich die Wanderer bei einer Brotzeit mit köstlichen lokalen Käsespezialitäten (in der Höhle gereifter Käse) stärken. In der ca. halbstündigen Führung gab es in der bizarren Kalksteinwelt der Höhle treppab und treppauf ein gewaltiges Wunder der Natur zu bestaunen. Der weitere Weg führt zur Weissingkuppe mit Felsentürmen, teilweise ausgebildet als Pilzfelsen. Einer dieser tonnenschweren Felsblöcke ruht auf einem Sockel von nur wenigen Dezimetern. Im weiteren Verlauf steigt der Weg steil an. Hier steht eine bemerkenswerte Felsformation, die Zwei Brüder, zwei eng nebeneinander stehende Felstürme sowie weitere mächtige Felsmassive die einer Stadt mit Türmen und Gebäuden ähneln. Nach einigen Auf- und Abstiegen in dieser wunderbaren Naturlandschaft erreicht die Gruppe nach schweißtreibender Wanderung eine Gastwirtschaft in Krottensee zur willkommenen Stärkung. Von hier ist es nur noch eine halbe Stunde Wegzeit zum Bahnhof Neuhaus. Die Wanderer kehren begeistert und mit vielen Eindrücken, aber auch ein wenig erschöpft von diesem tollen Wanderausflug, nach Hause. Vielen Dank an die Organisatoren Heinz Dietl,nd Ludwig Kartmann und Dieter Richter für den Bericht.